Bandscheibenvorfall Hund
Ein Bandscheibenvorfall beim Hund tritt auf, wenn eine oder mehrere Bandscheiben im Rückenmarkskanal des Hundes vorstehen oder sich sogar ganz aus ihrer normalen Position herausbewegen. Dies kann zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und neurologischen Symptomen führen.
*Aufbau der Bandscheibe*
Die Bandscheiben bestehen aus einem äußeren Faserring und einem inneren, gelartigen Kern. Wenn der äußere Faserring beschädigt wird, kann der innere Kern nach außen drücken und auf die umliegenden Nervenwurzeln oder das Rückenmark drücken.
*Symptome*
- plötzliche Schmerzen
- Steifheit
- Schwäche oder Lähmungen in den Hinterbeinen
- Hinken
- Verlust der Blasen- und Darmkontrolle
- eine gekrümmte oder gestreckte Haltung des
Rückens.
Eine Diagnose erfolgt durch körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren durch einen Tierarzt.
Die Behandlung variiert je nach Schwere des Zustands und dem einzelnen Hund.
Konservative Behandlungsoptionen
- Schmerzmitteln
- Ruhe
- Physiotherapie
In schwereren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die betroffene Bandscheibe zu entfernen oder zu stabilisieren.
!! WICHTIG !!
So schnell wie möglich einen Tierarzt aufzusuchen, wenn Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall besteht, da eine frühzeitige Diagnose und Behandlung die besten Chancen auf eine vollständige Genesung bieten.
*Prävention*
- regelmäßige tierärztliche und physiotherapeutische
Untersuchungen - Vermeidung von übermäßiger Belastung des Rückens
- ordnungsgemäßen Konditionierung
- Vermeidung von Übergewicht
- Stärkung der Kernmuskulatur
- Überwachung der Rückengesundheit